Das Stufenprogramm als Erziehungsunterstützung

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Das Stufenprogramm als Erziehungsunterstützung

Der Ausgangspunkt der Erziehung an der GGS ist die Annahme, dass sich jedes Kind akzeptiert und angenommen fühlen muss, um dem Erziehungsauftrag nachzukommen: Auf den Richtlinien und Lehrplänen von 2008 beruhend zielt im Sinne eines erziehenden Unterrichts die Arbeit an der GGS Kreuztal darauf ab, „die Kinder zu unterstützen, die Welt zunehmend eigenständig zu erschließen, tragfähige Wertvorstellungen im Sinne der demokratischen Grundordnung zu gewinnen und dadurch Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.“ Dabei sollen die Kinder zu „solidarischem Handeln in sozialer Verantwortung“ und zu Toleranz erzogen werden. Grundvoraussetzung für diese Toleranz ist die Bedingung, dass sich die Kinder als Persönlichkeiten entwickeln können. Im Rahmen von klaren und transparenten Regeln sowie deren Konsequenzen bei Nichteinhaltung bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich und ihre Persönlichkeit auf natürliche Weise zu entfalten.

Das Stufenprogramm ist eine individuelle Erziehungsvereinbarung, die einen demokratischen Umgang mit (Unterrichts-) Störungen ermöglicht: Die Schüler haben die Freiheit individuell zu entscheiden und zu handeln - im Rahmen von Regelvereinbarungen, sie sind für sich selbst verantwortlich. Zudem wird allen Schülern die Gleichheit vor Recht und Gesetz garantiert.

Um ein angenehmes Schul- bzw. Klassenklima zu schaffen, benötigt es an zahlreichen Aspekten, u.a. die Einhaltung von festgesetzten Regeln. Werden diese Regeln nicht respektiert, folgen Maßnahmen, die mithilfe des Stufenprogramms allen Beteiligten transparent vor Augen geführt werden.

Das Stufenprogramm der GGS Kreuztal beschränkt sich in seiner Umsetzung nicht nur auf Unterrichtszeit, sondern wird konsequent sowohl vor dem Unterricht, als auch nach dem Unterricht und in den Pausen aktiv angewendet, um die Kinder bestmöglich und effektiv zum toleranten Umgang miteinander erziehen zu können.

Was wollen wir durch das Stufenprogramm erreichen?

  • Schülerinnen und Schüler sind eigenverantwortlich für ihr Tun und die daraus resultierenden Konsequenzen
  • Schülerinnen und Schüler erkennen durch die eigene Teilnahme an ALLEN Gesprächen die Ernsthaftigkeit der Situation, in der sie sich befinden
  • Es findet eine verstärkte Kooperation zwischen der Schule und den Eltern statt, sodass wir dem Erziehungsauftrag bestmöglich nachgehen können
  • Auch schwierige Schüler werden in die Schulgemeinschaft eingebunden, sie bekommen immer wieder neue Chancen ihr Verhalten zu ändern

  • Grafik_Stufenprogramm_2.pdf