Dienstag, 02. Juni 2009 um 13:47 Uhr
Grundlagen für die Arbeit sind die Vorgaben durch die Richtlinien und Lehrpläne, die vom Kultusministerium herausgegeben werden sowie Gesetze, Erlasse und Verwaltungsvorschriften. (Allgemeine Schulordnung, Ausbildungsordnung Grundschule, Sammlung in der BASS etc). Die nachfolgenden Seiten zeichnen ein aktuelles Bild der Gemeinschaftsgrundschule Kreuztal. Für alle Fächer und Lernbereiche gilt das Streben nach einem handlungsorientierten und kindgemäßen Unterricht. Das Schulprogramm führt alle Aktivitäten und Einrichtungen unserer Schule auf, die sich nicht aus der Umsetzung der Rahmenrichtlinien ergeben. Bei der Planung von Aktivitäten in der Schule bringen alle Lehrerinnen und Lehrer ihre Ideen und Vorschläge mit ein. Die Identifikation der Kollegen mit dem Schulprogramm führt zu dessen Umsetzung und fördert das schon bestehende gute Schulklima. Wir begreifen unsere Schule als Ort des Lebens und Lernens für Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, d.h. dass alle am Schulleben teilnehmenden Gruppen und Personen gleichermaßen wichtig und angenommen sind und Verantwortung übernehmen müssen. Die Gestaltung eines lebendigen Schullebens ist Aufgabe aller Beteiligten und ist in diesem Sinne als offener Entwicklungsprozess zu verstehen. Schulleben wird während und außerhalb des eigentlichen Unterrichts erfahrbar und sichtbar.
Aktivitäten, Veranstaltungen und Maßnahmen im Jahreslauf
Auf der Ebene der gesamten Schule
größere Veranstaltungen
- Schulfest: Im vierjährigen Rhythmus unter wechselndem Motto, Eltern und Förderverein wirken mit bei Planung und Durchführung.
- Spiel- und Sportfest: Im jährlichen Rhythmus unter Mitwirkung der Eltern, Kuchen und Getränkestände des Fördervereins.
- Projekttage "Sicherer Schulweg ": In Zusammenarbeit mit der Polizei und dem DRK haben die Kinder Gelegenheit, verschiedene Stationen zu durchlaufen und mit vielen Sinnen wahrzunehmen.
- Mal (Kl.1) - und Lesewettbewerb (KL. 2-4): Jahrgangsweise Durchführung, Preisverleihung mit Unterstützung des Fördervereins.
- Theater - Kleinkunst- Musikveranstaltungen: Zauberer, Puppenspieler, Freilichtbühne, Schulkonzerte, etc.
- Gottesdienste zu wechselnden Anlässen (falls kein Weihnachtsgottesdienst stattfindet).
- Wandertage werden genutzt, um die Schulumgebung (Kl. 1), die Stadt Kreuztal und ihre Stadtteile (Kl.2), sowie Ziele außerhalb der Stadtgrenzen (mit heimatkundlichem Bezug, Kl.3,4) zu erkunden.
- Einmal während ihrer Grundschulzeit besuchen die Kinder den Kindelsberg als Wahrzeichen der Stadt Kreuztal. Die Bereitstellung von geeignetem Kartenmaterial, auch zu anderen möglichen Zielen, ist geplant. So ist auch nicht ortsansässigen Kolleginnen und Kollegen eine sinnvolle Nutzung der Wandertage möglich.
- Elternsprechtage: Im März und November sowie Zeugnisausgabe Klassen 1, 2 und 3, Stehcafe des Fördervereins.
Rituale im Schulalltag
Eine stattliche Zahl von Ritualen in großer Variationsbreite bereichert den heutigen Unterricht. Sie äußert sich in einer Vielzahl von Bräuchen und Konventionen, Feiern und Zeremonien, die das Zusammenleben gestalten und prägen. So bilden sie einen sozialen Rahmen für das soziale Miteinander, sowie eine Orientierungs- und Strukturierungshilfe in offenen Lebenssituationen. Rituale versprechen Beständigkeit, Sicherheit und Halt, Gliederung der Schulzeit, Spannung und vor allem Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls in der Lerngruppe. Da ein großer Teil der Kinder unserer Schule ein soziales Miteinander, Verlässlichkeit und Ernstgenommenwerden der eigenen Bedürfnisse im häuslichen Umfeld nicht mehr genügend erfährt, erlangen die Rituale einen hohen Stellenwert für das Wohlbefinden unserer Schüler und deren Erziehung.
Rituale der Schulgemeinschaft:
- Adventsstunde (montags nach den Adventssonntagen in der 1. oder 2. Stunde)
- Der Nikolaus kommt (Kl. 1 und 2)
- Weihnachtsfeier- oder Gottesdienst (Gemeinderaum, Kirche oder Schulaula), Betreuung der nicht christlichen Kinder.
- Montagskreis
- Gesprächskreis
- Gesprächsstern
- Meldekette
- Morgenspruch (- lied)
- Stilleübungen
- die gestaltete Mitte, etc
Auf der Ebene der Jahrgänge
Einschulung und ihre Vorbereitung
Klassenverteilung der 1. Schuljahre:
Unter Berücksichtigung des Wohngebietes, des Geschlechts, der Nationalität, ob Spätaussiedler oder Wiederholer, Wünsche der Eltern etc. Terminabsprache mit dem Gesundheitsamt für die Schulanfängeruntersuchung, den zuständigen Kindergärten für die Hospitationen in den ersten Schuljahren. Informationsabend für die Eltern der Lernanfänger: Hier erfolgt eine allgemeine Information durch die Schulleitung und der zukünftigen Klassenlehrerinnen und - lehrer. Dieser findet bereits vor den Sommerferien statt. Weitere Informationen erhalten die Eltern auf dem ersten Klassenpflegschaftsabend, der in den ersten drei Wochen des Schuljahres stattfindet.
Eine erfolgreiche Grundschullaufbahn durch einen guten Start:
Der erste Kontakt mit der Schule findet in der Regel beim Einschulungsgespräch und bei der schulärztlichen Untersuchung statt. Um den Eltern und Kindern die Schwellenangst zu nehmen, bieten wir in ansprechend gestalteten Räumlichkeiten unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten für die Kinder. Zwei Kolleginnen stehen für Gespräche mit den Eltern bereit. Die Eltern und Kinder sollen sich wohlfühlen und die Wartezeit für Gespräche und Fragen nutzen können. Die Lernanfänger werden fotografiert, damit die Fotos auf einer Stellwand ausgestellt werden können ("Ihr gehört zu uns"). Im Flur findet eine Ausstellung mit Unterrichtsmaterialien für die 1. Klasse statt ("Alles um die Schultüte") Der Förderverein steht mit Informationen und einem Cafe zur Verfügung.
Gestaltung des ersten Schultages
Gemeinsamer Gottesdienst:
Der gemeinsame Gottesdienst wird unter Absprache mit Schulleitung, den Vertretern der Kirche, einigen Kollegiumsmitgliedern und Schülern vorbereitet.
Gemeinsamer Schulanfang:
Den gemeinsamen Schulanfang gestalten die Schulleitung, die Kolleginnen und Kollegen der ersten Schuljahre und Schülerinnen und Schüler und Schüler unserer Schule. Der erste Schultag soll bei den Lernanfängern als ein besonders schöner Tag in Erinnerung bleiben. Er beginnt immer mit einem ökumenischen Gottesdienst. Anschließend findet eine kurze Begrüßung in der Schule statt. Sie soll den neuen Schülern ein herzliches Willkommen vermitteln. Alle Schulanfänger erhalten am Ende des Gottesdienstes bzw. bei der Begrüßung ein Andenken an diesen Tag.
Orientierung im Schulgebäude:
In den ersten Tagen lernen die Schulanfänger das Schulgebäude mit allen Einrichtungen kennen. Es wird ihnen das Schulpersonal und dessen Aufgaben vorgestellt. Die Kinder lernen unerlässliche Regeln der Hausordnung kennen sowie die Schulhofgrenzen und mögliche Gefahrenstellen. Schulwegsicherung Die Schulwegsicherung ist in den ersten Schulwochen sehr ernst zu nehmen. Während des Unterrichts erfolgt ein regelmäßiges Training mit Unterrichtsgängen in Begleitung der Polizei. An dem ersten Klassenpflegschaftsabend soll das Thema "Schulwegsicherung" angesprochen werden (vgl. Projekt "Sicherer Schulweg").
Übergang Klasse 4
Bezüglich des Übergangs auf die weiterführenden Schulen findet für die Eltern der Viertklässler ein Informationsabend statt, der von der Schulleitung vorbereitet und durchgeführt wird. Die Entlassungsfeier findet für die Schülerinnen und Schüler und Schüler und deren Eltern in der Aula unserer Schule statt. Schulchor und in der Regel auch die Theater- AG beteiligen sich an der Gestaltung. Die Überreichung einer Erinnerungsmappe an die Kinder steht zur Diskussion.
Klassenfahrten
Klassenfahrten im 4. Schuljahr werden mehrtägig durchgeführt (mind. 3 Tage). Unser Streben ist es, den Kindern eine andere Natur- und Kulturlandschaft als das Mittelgebirge vorzustellen. Viele unserer Schüler wohnen in oft sehr engen Hochhauswohnungen in einer Siedlung, in der viele problembehaftete Familien zusammentreffen. Eintägige Fahrten etwa zur Besichtigung einzelner Städte finden zum Teil in den 3. Klassen statt.
Weitere Aktionen/ Projekte
- Radfahrausbildung- und Prüfung im 4. Schuljahr
- Sportabzeichen in den Klassen 2 - 4
- Beteiligung an der städtischen Aktion "Weihnachtsbäume schmücken" (Kl. 1,2)
- Teilnahme an den "Kreuztaler Seniorentagen" (Theater - AG)
- Challenge - Day: Ein gesamter Schulvormittag wird dem Sport gewidmet. Auf dem Sportplatz vor der Otto- Flick- Halle können die Kinder verschiedene sportliche Aktivitäten an mehreren Stationen durchführen.
- Verkehrssicherheitstraining:In Zusammenarbeit mit der Polizei und dem DRK können die Schülerinnen und Schüler und Schüler Situationen im Straßenverkehr spielerisch einüben, um für Gefahrensituationen im Ernstfall vorbereitet zu sein.
Auf der Ebene der Klassen
- Besuch der Stadtbibliothek (s. Sprache)
- Gemeinsames Pausenfrühstück
- Geburtstage feiern
- Ausgestaltung des eigenen Klassenraums, Mitbestimmung bei den Klassenregeln
- Dienste in der Klasse sorgen für einen geordneten Ablauf und geben die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen
- Plätzchen backen in der Vorweihnachtszeit
- Bastelnachmittage, etc.
schulprogramm bearbeitung 21.1.09.pdf



